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Informationen

Tel.: 03332/ 2073 16
Fax: 03332/ 2073 21

Ansprechpartnerin: Beate Pawlik

eMail: Ausbildung@DRK-UM-OST.de

 

Katastrophenschutz

Trotz aller Anstrengungen, den Gefahren entgegen zu wirken, die durch Naturereignisse entstehen oder durch menschliches oder technisches Versagen auftreten, kommt es immer wieder zu Unglücksfällen, bei denen Menschen verletzt werden, der Verlust von Menschenleben zu beklagen ist oder hohe Sachwerte vernichtet werden.

Zur Versorgung der Bevölkerung in solchen Situationen stehen Hilfsorganisationen bereit und stellen Einheiten und Einrichtungen des Sanitätsdienstes und des Betreuungsdienstes zur Verfügung. Die Hilfsorganisationen haben sich verpflichtet, im Katastrophenfall, im Auftrag der Länder und Gemeinden tätig zu werden.

Alle Helferinnen und Helfer erhalten im Bereich des Sanitäts- und Betreuungsdienstes eine Grundausbildung. Zur weiteren fachlichen Qualifikation absolvieren die Helferinnen und Helfer ihre spezielle Fachdienstausbildung.

In unserem Kreisverband besteht die Möglichkeit, ehrenamtlich in folgenden Katastrophenschutz-Einheiten mitzuwirken:

Sanitätszug

Aufgaben
Der Sanitätszug leistet der betroffenen Bevölkerung im Schadensgebiet Erste Hilfe und führt ärztliche Sofortmaßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände und zur Herstellung der Transportfähigkeit durch. Er transportiert Verletzte.

Sichtung und Behandlung

Aufgaben
Die Sondereinsatzgruppe "Sichtung und Behandlung" unterstützt bei Massenanfall von Verletzten den Rettungsdienst. Sie führt medizinische und sanitätsdienstliche Maßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände und zur Herstellung der Transportfähigkeit durch.

Betreuungszug

Aufgaben
Der Betreuungszug versorgt hilfsbedürftige Personen mit Versorgungsgütern, betreut sie und wirkt bei der vorübergehenden Unterbringung mit.

Verpflegung

Aufgaben
Die Sondereinsatzgruppe "Verpflegung" bereitet bei Großschadensfällen Verpflegung zu und verteilt sie an hilfsbedürftige Personen und Einsatzkräfte.

Im Katastrophenschutz sind für Interessierte vielfältige Möglichkeiten der ehrenamtlichen Betätigung gegeben. Jugendliche können sich, als Alternative zum Zivil- oder Wehrdienst, für 6 Jahre zu einer Mitarbeit im Katastrophenschutz verpflichten.